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Jobbörse 2009
Mit vielen Berufen auf Tuchfühlung
Fast 40 Unternehmen, Schulen und Einrichtungen präsentierten sich auf der fünften Jobbörse, die die Clemens-Brentano-Realschule gemeinsam mit der IGS Koblenz organisiert hatte – 32 Workshops rundeten das Angebot ab.
Was mache ich, wenn ich die Schule abgeschlossen habe? Beginne ich sofort eine Ausbildung oder soll ich zuerst eine weiterführende Schule besuchen. Fragen, die sich Schülerinnen und Schüler stellen, die vor der Entlassung aus der Schule stehen. Die Antworten darauf müssen wohl überlegt sein, denn immerhin haben sie Entscheidungen zur Folge, die das ganze Leben einer Person maßgeblich mitbestimmen. Die Clemens-Brentano-Realschule möchte den Schülerinnen und Schülern bei der Entscheidungsfindung Hilfestellung leisten. Sie veranstaltete ihre fünfte Jobbörse, auf der sich rund 40 Unternehmen, Schulen und Einrichtungen präsentierten. Erstmals wurde diese Großveranstaltung in Zusammenarbeit mit der IGS Koblenz gemeinsam organisiert.
Sparkasse Koblenz, AOK, Barmer Ersatzkasse, DAA Lahnstein, Debeka, Stabilus, Lidl, TRW, RWE Rhein-Ruhr, Stadtverwaltung Koblenz, OFD, Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Telekom AG, IKEA Kreiswehrersatzamt, BOMAG GmbH, Erhard + Partner GmbH, Hotel- und Gaststättenverband Rheinland-Pfalz, HWK, Kath. Klinikum, Rechtsanwaltskammer Koblenz, Agentur für Arbeit, McDonald´s, Lotto Rheinland-Pfalz, und, und, und…
Die Auswahl möglicher Arbeitgeber, die sich in der Clemens-Brentano-Realschule präsentierten, konnte sich sehen lassen. Mit dabei waren ebenfalls zahlreiche weiterführende Schulen, darunter die Julius-Wegeler-Schule, die BBS Boppard, die BBS Lahnstein, die Dr. Zimmermannsche Wirtschaftsschule, die „Schule für Berufe mit Zukunft“, die TÜV-Privatschule für Rettungsdienste, die MTA-Schule des Landesuntersuchungsamtes und die Benedict Akademie.
„Wir haben in diesem Jahr wieder versucht, der Tatsache Rechnung zu tragen, dass immer mehr unserer Schüler nach dem Abschluss an unserer Schule eine weiterführende Schule besuchen“, erklärte Realschulleiter Joachim Schmitz, der die Veranstaltung eröffnet hatte. Er konnte an diesem Nachmittag eine Reihe von Gästen willkommen heißen, darunter Eva Liss-Mildenberger, Schulleiterin der IGS Koblenz, und Karl-Heinz Huth, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit in Koblenz., der das Eröffnungsreferat hielt. Huth ging dabei auf den beruflichen Werdegang des Namensgebers der Koblenz Realschule, Clemens von Brentano, ein: Brentano sei ein äußerst flexibler Mensch gewesen und habe im Verlaufe seines Lebens verschiedene Berufe ausgeübt. Flexibilität sei auch in der Gegenwart erforderlich, stellte er fest und appellierte an die Schülerinnen und Schüler, bei der Berufswahl flexibel zu sein und nicht eingleisig zu fahren, das heißt, sich nur auf einen Beruf zu bewerben.
Unter den Anwesenden war auch zahlreiche ehemalige „Clemi“-Schüler. Darunter eine, die über eine frühere Job-Börse einen Ausbildungsplatz gefunden hatte. Einer der Workshops wurde von einem früheren Clemens-Brentano-Schüler, der jetzt als Ausbilder bei einem großen Unternehmens der Region arbeitet, geleitet. Ihm zu Seite stand ein Auszubildender, der vor einigen Jahren ebenfalls die Schulbank der „Clemi“ drückte.
Sowohl an den Info-Ständen, die in der Turnhalle und in der Eingangshalle der Realschule aufgebaut waren als auch in den insgesamt 32 Workshops – sie waren in Klassenräumen eingerichtet – konnten die Schülerinnen und Schüler den ganzen Nachmittag über mit der Berufswelt auf Tuchfühlung gehen. Die Jugendlichen nutzten dieses Angebot, denn im Verlaufe der Veranstaltung wurden an den Ständen und auch in den Klassenräumen, zahlreiche Gespräche mit den Unternehmensvertretern geführt.
„In diesem Jahr konnten wir auch wieder eine stattliche Anzahl Zahl von Eltern begrüßen, die unsere Jobbörse dazu nutzen, um Kontakt zu Unternehmen sowie Schulen aufzunehmen“, freute sich Realschulkonrektor Peter Normann, der die Veranstaltung gemeinsam mit Kollegen aus beiden Schulen bestens organisiert hatte. Nach Beendigung konnten er und seine Mitstreiter dann auch ein positives Fazit ziehen.
