Seit wann haben Mandeln eine Haut…
2. Mai 2009 von donna
Kochen mit Jugendlichen ist ein Abenteuer – für mich, da ich ja das Fach Hauswirtschaft nicht unterrichte.
In meiner Kindheit war die Küche immer der Lebensmittelpunkt. Meine Mutter ließ es sich nicht nehmen, alles selbst zu kochen und zu backen. Eine Ausnahme gab es: Wenn es wirklich mal schnell gehen musste, dann gab es Ravioli aus der Dose, das war aber die ganz große Ausnahme, eher entschied sie sich für Spiegelei auf Brot.
In der Küche wurde erzählt und getratscht – nebenbei entstanden köstliche und aufwändige Gerichte und Kuchen und Torten, vor dem jeder Konditor seinen Hut gezogen hätte. Nebenbei und ohne Nachdenken wurde ich ganz zwanglos und selbstverständlich in die Küchengeheimnisse eingeweiht. Nie in meinem Leben habe ich einen Kochkurs besucht, ich konnte es einfach.
Im Zeitalter der Tiefkühlpizzen und 5-Minuten-Terrinen sieht das ganz anders aus. Hier einige Highlights von Jugendlichen aus der Schulküche anlässlich der Herstellung einiger Leckereien für den Schulbasar.
Wie trennt man ein Ei?
Was, man kann Eiweiß zu Eischnee schlagen?
Komisch, wenn ich mit dem Pfannenwender auf eine verpackte Tafel Schokolade eindresche, entstehen keine Schokostreusel!
Wie füllt man Flüssigkeit aus einer großen Schüssel in kleine Flaschen?
Walnussgroß – wie groß ist denn das?
Woran merke ich dass die Sahne kocht?
Seit wann haben Mandeln eine Haut – und wie enthäutet man die?
Zimmerwarm – eh, wie warm ist das hier eigentlich im Raum?
Warum dauert Kekse ausstechen länger als Kekse essen???
100 Gramm Puderzucker auf einen Liter Wasser gibt keine Glasur – Sch….!!!!