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Anfang des Monats gab es auf der Fortbildung nicht nur Mathematerial und Infos dazu. Das hätte ja auch gereicht – es war viel und interessant – aber wir haben noch mehr gemacht: Eine Fachfrau für das Experimentieren mit jüngeren Kindern hat eine Menge Zeug mitgebracht, das man sicherlich in vielen Haushalten findet, noch ein paar Extras dazu … und vorbereitet waren einige Experimente.

Bisher habe ich das Experimentieren in meinem Unterricht ziemlich vernachlässigt. Wenn ich mal etwas vorbereitet hatte, machte es großen Spaß und es war spannend, was die Kinder zum Versuchsverlauf vermuteten, erzählten und mit  eigenen Erfahrungen in Verbindung brachten.

Die Fortbildungsveranstaltung hat mir das wieder in Erinnerung gebracht. Nun überlege ich, wie ich solche Angebote zum möglichst selbständigen Ausprobieren und Erforschen vorbereite und wann ich das dann in der Schule bereit stelle.

Da ich wieder gemerkt habe, wie viel Spaß wir Erwachsenen mit solch einfachen Versuchen hatten, sollte ich es meinen FLEX-Zwergen nicht vorenthalten – oder?

Schön fand ich zum Beispiel die Idee, wie man die Ergebnisse des Schwimmen-oder-Sinken-Versuchs am Schluss visualisiert – es muss ja nicht immer eine vollgeschriebene Tabelle sein:

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So eine ansprechende Geschichte, die aus einem schlichten schwimmt/sinkt-Versuch eine Boot fahrende Ameise macht, findet man in einem Ordner des Finken Verlages: “Forschen mit Fred” heißt das Werk und “Experimentierfreunde 1/2″ ist die Fortsetzung. Das Material ist natürlich nicht billig, aber der Preis ist berechtig und wenn man mag, kann man sich Fred als Handpuppe dazu kaufen :-D

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Für den Versuch haben wir natürlich keine tote Ameise genommen, sondern ein Gummibärchen gleichen Namens, das sich als Freiwilliger gemeldet hat. Ich offe, man kann es auf der Rinde sehen.

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Origami

Die Kunst des Papier Faltens fasziniert mich schon sehr lange und immer wieder gibt es einen Anlass, der mich einfache Faltanleitungen für die Schule suchen lässt. Im Augenblick falte ich quer durch die Klassenstufen 1 bis 5 Blümchen, Hasen und anderes Getier. Bei den größeren ist dies nur ein Angebot neben Osterbastelei und anderem. Bei meinen Flexis hat die ganze Klasse mit großer Freude und Ausdauer kleine Papierquadrate in Hasenfamilien und Blütenmeere verwandelt.

Wer einen Grund dafür braucht (außer, dass es Spaß macht): Origami schult die Feinmotorik, die Raumorientierung und das räumliche Vorstellungsvermögen und kann regelrecht beruhigend wirken (wenn die Faltschritte nicht so kompliziert sind, dass man am Ende ein Papierknäuel in die Ecke wirft ;-) ).

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Die Häschchen sind wirklich sehr leicht und sehen sehrsehr schön aus, wenn man sie aus besonders frühlingsblütenfrischen Papieren faltet: Videoanleitung, Faltschritte gezeichnet. Für die Blüte gibt es ebenfalls eine Videoanleitung und die Faltschritte als Zeichnung1 / Zeichnung2.

Hühnerstall

Gestern wurde gefragt, ob wir wieder mit den Hühnern lesen und ich habe meine Zwerge auf heute vertröstet. Die Freude war also groß, als ich die Körbchen rausstellte und kleine Arbeitsblätter verteilte. Sie konnten nicht genug kriegen. Es wurden sogar wieder zwei Hühnerställe gebaut. Da brauchte ich gar nichts fürs Foto nachstellen :-)

Nun denke ich, dass ich die Viecher nächste Woche noch einmal mitbringe und die Kinder anrege, sich selbst ein Muster für ein Huhn auszudenken, aufzumalen und zu beschreiben. – Vom Lesen zum Schreiben! – Weshalb bin ich da nicht eher drauf gekommen?

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Hühnerhof

Vor 2 Jahren konnte ich meine Flexis mit Lesehühnern begeistern. Nun war es wieder Zeit, die Körbe zu füllen und in die Schule zu transportieren.

Als ich die Hühnchen-gefüllten, Körbe auspackte, war das Interesse groß und auch die Begeisterung als ich sagte, jeder dürfe den ganzen Tag ein Huhn am Platz behalten, wenn der Name heraus gefunden wird. Oh, wie schnell haben sie gelesen und gekuckt, welches denn nun das passende Huhn ist.

Enno war nicht gaaanz so freudig bei der Sache. Er maulte herum, weil er keinen Hahn haben konnte. Muss ich noch eine Hähnchen-näh-Runde einberufen?
Er gab sich am Ende dann aber doch mit einem Huhn zufrieden und behielt es den ganzen Vormittag. :-)

Eine kleine graue Wolke zog auch bei Sidney vorbei, weil Frieda so kleine gelbe Blümchenaugen hat – und DIE mochte sie nicht so recht leiden. Weil Sidney so toll gelesen hatte und weil die Hühnchen ja Freude statt Tränen bringen sollen, durfte sie sich noch eine Hühnchenfreundin aussuchen.
Etwas (angenehm) erstaunt war ich darüber, dass die anderen nicht geschrieen haben, dass sie das auch wollen.

Bevor wir dann mit anderen Übungen  weiter machen konnten, haben meine Zwerge aus Heften und Federtaschen kleine Hühnerställe gebaut. Darin saßen dann Berta, Helga, Trude, Frieda, Moni, … und haben beim Schreiben zugesehen.

Das habe ich leider nicht fotografiert. Vielleicht kann ich das morgen noch einmal “nachstellen”
;-)

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Für Neu-Entdecker der Lesehühner: Es gibt die Materialien zu meinen Hühnchen in der Materialsammlung von 4teachers zum Download. Die Originalversion gibt es bei Susanne Schäfer (zaubereinmaleins.de) unter dem Begriff “Hühnerstall”.

Heute war ich wieder zu einer weiteren Fortbildung der Reihe “Kooperation Kita und Grundschule”.  Am Vormittag haben wir über den aktuellen Stand in der Planung unserer gemeinsamen Projekte gesprochen. In diesem Zusammenhang wurden Praxisbeispiele verschiedener Kitas und Grundschulen gezeigt und an Grundsätze der Kooperation erinnert.
Nebenbei kam Frau H. auf einen Artikel in der GEO 2/2011 zu sprechen: “Die guten Lehrer – es gibt sie doch” und so auf die Rolle des Lehrers als Hemmschuh oder Motivator von Lernen. Eines der einfachsten Dinge ist es beispielsweise, die Kinder nach ihren Stärken zu fragen und ihnen zu zeigen, was sie können, statt den Focus auf das zu richten, was sie (noch) nicht können. Eigentlich einfach … aber auch nicht immer, vermutlich weil ich selbst durch eine Schule gegangen bin, die Fehler aufzählt, statt Erreichtes ins Zentrum zu rücken.

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Nach dem Mittagessen drehte sich alles um Mathematik in Kita und Schuleingangsphase. Für alle, die sich mit Anfangsmathematik beschäftigen ist klar, dass das Erfassen und Vergleichen von Mengen, das Zählen, das Erkennen von Lagebeziehungen, Reihen und Mustern  die Basis für weiteres mathematisches Verständnis bildet. Dafür gibt es viele schöne Materialien und einige wurden uns heute vorgestellt. Hier habe ich mich ja schon als Muster-Material-Fan gezeigt.
Heute habe ich wieder etwas sehr schönes kennen gelernt, das ich mir evtl. sogar mit einer Sammlung Holzperlen nach”basteln” werde. Das Original kostet 82Euro :-/ und wie ich gerade feststelle, gibt es bei Dusyma auch andere seeehr schöne Sachen :-)

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Tolle Materialien gibt es auch von TransKiGs zum Download. In den Anregungsmaterialien zur Lerndokumentation Mathematik gibt es Karteikarten zu den Bereichen Zahlen und Operationen, Raum und Form, Länge, Masse, Zeit und Geld und zu Daten und Zufall. Und wer einmal auf der Seite ist, sollte ruhig auch in den anderen Materialien stöbern.

Bücher genieße ich auf verschiedene Weise; das ist ein bisschen so, wie schnell den Hunger stillen, genussvoll kochen und essen, ins Restaurant gehen, FastFood, Grillabend, …
Manche Bücher lese ich, weil ich neugierig bin, etwas erfahren möchte; andere Bücher bieten mir Genuss durch ihre Sprache, ich genieße Anspielungen, feinen Humor, irrwitzige Vergleiche und vor allem den Scharfsinn, der dahinter steckt. Es gibt auch Bücher, die lese ich – wenigstens beim ersten Mal – auf der Gefühlsebene – lasse mich von der Atmosphäre mitreißen, ohne die Details vollständig zu erfassen. Bei einigen reicht dies – das ist ein wenig so, wie einen “leichten” Film zu kucken – entspannend, ablenkend. Bei anderen ist diese Lesart nur die erste, der dann irgendwann ein zweites Lesen folgen muss, um auch die Feinheiten zu erfassen, um das Buch noch einmal zu genießen.

Verschlungen habe ich gerade “Ein Zimmer, sechs Frauen und ein Bild” (Margaret Forster). Ich habe mir nicht einmal die Stellen markiert, die ich eigentlich noch einmal lesen wollte. Da wird es wohl noch ein zweites Lesen des gesamten Buches geben um genauer zu erfassen, welche Fragen zur Kunst, zum Leben in Familien, zum Miteinander-Reden oder Verzicht auf Kommunikation es gibt, zur Aufgabe von Interessen, zum Finden neuer Ziele, …

Buchinfo hier

Pushy-Island 1

Zur Lernwerkstatt von Mühlacker gehören verschiedene Logikspiele. Diese dürfen meist am Stundenende gespielt werden, wenn die eigentlichen Aufträge erfüllt sind.
Damit ich Schülern an kniffligen Stellen Tipps geben kann, habe ich das auch ab und zu gespielt – NATÜRLICH NUUUUR AUS DIESEM GRUND! ;-)

Die Kinder fragten ab und zu, wie viele Level es gibt, bis man das Spiel geschafft hat. Jetzt weiß ich: 175 sind es. Hier ist ein Beweisfoto:

blogs

Schon 2 Jahre alt …

… ist dieses Blog. Den Jahrestag habe ich aber verpasst – am 11. März 2009 probierte ich erstmalig, wie das so geht, das Bloggen. Trotz zwischenzeitlichem Blues existiert die Drachenburg noch und darüber bin ich im Augenblick auch ganz froh.

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Das Eichhörnchen hüpfte auf dem Gelände der Schule herum, in der ich vor kurzem hospitieren war. Es wohnt dort bestimmt um den lebensnahen Sachunterricht zu unterstützen.

:-)

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Jedes Jahr freue ich mich, wenn die Schneeglöckchen blühen. Seit über 40 Jahren ist es das Gleiche und  wird mir nicht langweilig ;-)

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Anfang der Woche schickte ich zwei meiner Zwerge – die ich natürlich NIEMALS so anrede - mit dem Geld für die Schulmilch zum Hausmeister. Als sie zurückkamen, haben sie mir erklärt, dass er nicht da war und dass eine Frau sie deshalb ins Büro gebracht hat.

Das war ja alles gut.

ABER die Frau hat gesagt: “Frau X hier sind die Zwerge von Frau Y mit dem Milchgeld.”

Das haben mir die beiden dann ziemlich empört erzählt. :-D

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