17. Februar 2012 von eispin
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16. Februar 2012 von eispin
Heute muss ich mal ein bisschen so los jammern. Ich glaube, wir sind alle ferienreif (nach gerade sechs Wochen Schule – das kann ja gar nicht sein). Die Kinder sind nur noch schwer zur Ruhe zu bringen; Arbeitsaufträge werden nicht mehr so ganz genau verstanden; Flüstersprache ?? – was ist denn das?; im Klassenzimmer wird herumgerannt, sich auf dem Boden gewälzt, gekämpft, … ; Hausaufgaben werden nicht mehr vollständig gemacht; Schuhe fliegen im Gang herum; Hausschuhe werden nicht mehr getragen (Liebe Mamas, deshalb sind die Strümpfe so dreckig!). Haben wir jemals Regeln gelernt? Ich war doch irgendwann so stolz auf meine Klasse, die sich gut benehmen konnte. Mir fehlt allerdings auch die Geduld, ich kann nicht immer ruhig bleiben, meckere auch mal herum und schreie drauflos. Wie ist das jetzt mit Henne und Ei? Was war zuerst?
Morgen feiern wir – trotzdem – Fasching! Dann ist der Lärm egal! Es wird keine Flüstersprache geben, die Kids können beim Singen brüllen, so laut sie wollen (”Die Affen rasen durch Wald” kann man auch nur brüllen), sie können sich am Boden herumwälzen, sich mir ihren Plastikschwertern bekriegen, über Stühle klettern, auf Töpfe schlagen. Und ich werde denken: um 11 Uhr ist alles vorbei!
Dann wird es nämlich ernst – nach einem turbulenten Vormittag gibt es noch die Zeugnisse. Und da stehen doch tatsächlich solche Sätze wie:
- im Unterrichtsgespräch hört er aufmerksam zu;
- sie kann die Schulregeln einhalten;
- er führt Arbeitsaufträge genau aus;
- sie ist eine freundliche Schülerin;
- aus Konflikten hält er sich heraus.
Vielleicht kommen diese Kinder nach den Ferien wieder!
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11. Februar 2012 von eispin
Die Pinguine brauchen immer mehr “Lesestoff”. In der Buchstaben-Werkstatt werden die einfachen Arbeitsblätter immer mehr liegen gelassen, es werden bereits Sätze und kurze Texte gelesen. Das vielfältige Material, unter anderem aus
dem “Zaubereinmaleins” von Susanne Schäfer, motiviert die Kinder aber auch und begeistert sie fürs Lesen.

Der Bär Bruno muss angezogen werden. Ein Kind liest die Anweisungen für die Kleidung vor, das andere hört genau zu und sucht die entsprechende Kleidung aus.

Hier wird zu einem Bild das entsprechende Wort zugeordnet und mit einer Klammer versehen. Auf der Rückseite kann der Schüler selbst kontrollieren. Hier ist alles richtig!

Der Drache Konstantin versucht sich in verschiedenen Berufen. Die Schülerinnen können den Beruf zuordnen oder/und einen Satz dazu. Zu zweit macht das alles natürlich mehr Spaß – und gleichzeitig haben die Kinder eine Kontrolle, so dass sich die Lehrerin hier ziemlich zurücknehmen kann.

Genaues Hinhören ist hier gefordert. Welcher Laut wird gehört? O oder U?
Das richtige Schildchen wird aufgelegt – am Schluss entsteht ein Bild. Fehler werden gleich gemerkt und können verbessert werden.



Auch hier muss wieder zugeordnet werden: Bild und Text. Auf der Rückseite können die Kids kontrollieren, ob es stimmt.

Während der Arbeitszeit kann ich mich um einzelne Schüler kümmern, die noch Unterstützung brauchen. Dann gebe auch ich die Arbeit vor, lese mit ihnen Wörter, höre Laute ab, lass mir vorlesen. ZUr Kontrolle für die Kinder und für mich gibt es einen “Lesepass”.

Für Übungen mit Buchstaben und Lauten gibt es einen grünen Punkt, Aufgaben mit Wörtern verdienen einen gelben und Übungen mit Sätzen bekommen einen roten Punkt. Die Pinguine können zu Recht stolz auf ihre Arbeit sein.
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9. Februar 2012 von eispin
Bei den kalten Temperaturen ist natürlich das Thema “Eis” im Unterricht dran. Wann gefriert Wasser? Wann schmilzt Eis? Wann kann ich auf dem Weiher Schlittschuh laufen? Welche Gefahren gibt es?
Wir lesen, schreiben, malen und spielen das “Büblein auf dem Eis”. Und im Kunstunterricht will ich auch mit Eis experimentieren und gestalten.
Wir füllen Plastikbecher mit Wasser und färben dieses mit Wasserfarben. Selbst mit den gleichen Farben kommen dank verschieden dreckiger Pinsel auch verschiedene Farbtöne heraus. Dann stellen wir die Becher aufs Fensterbrett und warten ab. Die Kinder dürfen hier auch einmal schätzen: Wie lange wird es brauchen, bis das Wasser gefroren ist?


Nach drei Stunden ist das Wasser tatsächlich schon ziemlich gefroren.

In Gelb schaut es dann aus wie ein Spiegelei. Aber geschmacklich etwas fad.

Am nächsten Morgen ist es soweit: wir wollen unsere Eisblöcke “befreien”. Alle sind gespannt, wie das gefärbte Eis aussieht.

Wir sortieren die “Bausteine” nach Farben.


Dann versuchen wir eine Schlange nach dne Farben zu bilden.

Das mit der Pyramide klappt nicht ganz. Das Eis ist doch ziemlich rutschig.

Jetzt darf gespielt und ausprobiert werden. Manche Kinder verlieren schnell die Lust, andere bauen und stellen intensiv die Eisklötze um.
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8. Februar 2012 von eispin

Morgen mehr dazu.
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8. Februar 2012 von eispin
Unser Tag beginnt mit der Hausaufgabenkontrolle. Ich bin noch gar nicht richtig ins Klassenzimmer hereingekommen, schon stehen die ersten Kinder mit ihren Heften und Arbeitsblättern ab, um sie kontrollieren zu lassen. Andere müssen natürlich erst mal ihre Freunde begrüßen, sich unterhalten, Quatsch machen – also ankommen. Mit dem Gong um acht Uhr beginnt dann die Freiarbeitszeit. Die Kinder dürfen sich aus allen Bereichen Arbeiten holen, die sie gerne machen möchten. Währenddessen schaue ich mir weiterhin die Hausaufgaben an. Manche haben dann auch noch Zeit, um Fehler zu verbessern. Nicht immer gelingt es – das muss ehrlich gesagt sein – dass alle Kinder an ihrer Arbeit sitzen. Aber es gelingt immer besser. Und so manchen Kandidaten muss man eben dann mehrmals ermahnen, sich jetzt endlich eine Arbeit zu suchen.
Auf diese Weise habe ich Zeit, die Hausaufgaben gründlich anzuschauen und Fehler mit den Kindern zu besprechen. Und die Kinder haben die Möglichkeit, den Tag mit einer Arbeit zu beginnen, die ihnen zusagt und gefällt.

Aus der Klassenbücherei wird momentan fleißig gelesen. Hier lesen zwei Mädchen unserem Hugo etwas vor.

Da wird gerechnet: große und kleine Aufgaben stehen auf dem Programm.

Ein Buch zu den Jahreszeiten wird angeschaut. Was man hier nicht sieht (und hört): auf der nächsten Seite stehen Lieder. Die Schülerin singt sie leise durch und liest dabei die Texte.

Die Eisbären haben eine Lese-’Werkstatt zu Märchen. Hier ordnet ein Mädchen verschiedene Sprüche den Märchen zu.

Ein Mathe-Baustein der 2. Klasse geht ums Geld. Es wird der Größe nach geordnet und ins Heft eingeklebt.

Zwei Pinguine spielen Bingo. Die gewürfelten Zahlen werden zusammengezählt, die Ergebnisse auf der Spielkarte abgedeckt. Wer hat zuerst eine Reihe fertig?

Und hier beschäftigen sich zwei mit einem Logikspiel. Sie müssen die richtigen Muffins nach einem Plan an den richtigen Ort stellen. die Aufgaben werden dabei immer schwerer.
Während ich korrigiere, sehe ich natürlich nicht alles. Ich war heute beim Fotografieren ganz begeistert, wie die Kinder “gewerkelt” haben. So kann Arbeit wirklich Spaß machen!
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3. Februar 2012 von eispin
Wie viele Tage hat ein Jahr?
Wie viele Monate?
Wie viele Tage hat ein Monat?
Welche Monate gehören zu welchen Jahreszeiten?
Was ist ein Schaltjahr? Was passiert da? Warum gibt es das?
Welche Festtage gibt es im Jahr? Wann sind die?
Für uns Erwachsene einfache Fragen, für die Kinder sind sie schon etwas komplizierter und gar nicht so leicht zu beantworten.
In den letzten Wochen haben sich die Kinder ganz schön bemüht um sich im Kalender besser auszukennen. Das ist ihnen aber wirklich gelungen. Sogar die Pinguine können Informationen aus dem Kalender entnehmen und haben eine Menge dazu gelernt.

Jeder Tag beginnt mit dem “langen” und “kurzen” Datum, das wir gemeinsam sprechen. Dann legt ein Schüler die Tage: heute – gestern – vorgestern … .

Die Erde dreht sich in 365 Tage einmal um die Erde. Falsch – sie braucht 365 Tage und 6 Stunden! Und nach vier Jahren haben wir so einen Tag mehr – den schalten wir am 29. Februar einfach ein. Das ist nicht so leicht zu verstehen – aber die Pinguine haben ja noch einmal ein Jahr und sechs Stunden Zeit.

Diese Monate gehören zu den Jahreszeiten auf den Plakaten.

Die Jahresuhr verdeutlicht uns die ständige Wiederholung: ein Jahr folgt nach dem anderen.
Nachdem alle fleißig gelernt und geübt haben, gibt es noch ein Quiz, in dem alles wiederholt wird – und dann wird es ernst. Die erste Lernzielkontrolle mit Note folgt. Aber die Eisbären haben das gut gemeistert und können stolz auf ihre Leistungen sein. Auch die Pinguine haben in einem Test gezeigt, dass sie sich viel gemerkt haben. Bravo!
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3. Februar 2012 von eispin
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28. Januar 2012 von eispin
Heute hält sich das Zählen in Grenzen. Wir haben sogar zwei Sieger die genau getippt haben.

Die Erkenntnis eines Einzelnen: “Es war besonders schwierig, weil die Gegenstände nicht gleich groß waren.”
Super!
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28. Januar 2012 von eispin
In den Beiträgen merkt man es ja nicht so oft, dass wir eine jahrgangsgemischte Klasse – nämlich 11 Erstklässler und 11 Zweitklässler – sind. Wir merken es eigentlich auch nicht so sehr.
In Mathematik sind die Tausch- und Umkehraufgaben unser Thema: da sind wieder einmal beide Klassen gefordert.
Zuerst legt ein Pinguin mit den Holzwürfeln eine Aufgabe: 5 + 3 = 8. Klar, im Kreis schaut die natürlich von der anderen Seite anders aus: 3 + 5 = 8. Und dann finden die Kinder auch noch heraus, dass zu den Würfeln auch noch eine Minusaufgabe passt: 8 – 3 = 5 oder 8 – 5 = 3. Das ist natürlich etwas schnell erzählt. Da muss der Lehrer öfters nachfragen und Impulse geben. Die Aufgaben sind bereits verschriftlicht und werden dazu gelegt. Für die Zweitklässler ist das eigentlich Wiederholung – aber ich merke auch, dass das bei einigen schon wieder ganz tief unten verschwunden ist (wo auch immer).
Jetzt wird es etwas schwieriger: Aufgaben für die Zweitklässler sind dran. Es ist gar nicht so einfach für die Kinder, die Aufgaben aus dem einfachen Zahlenraum in den schwierigeren Zahlenraum bis 100 zu übertragen. Andererseits tun sich manche Erstklässler jetzt ganz leicht – denn die Aufgaben sind ja fast dieselben.

So schaut jetzt unser Bodenbild aus.
Und dann werden die Aufgaben in Rechenhäuser übertragen.


Zur Sicherung gibt es jetzt noch einmal eine Übung für Eisbären und Pinguinen zusammen. Jedes Paar bekommt eine Aufgabe.

Finden alle die richtigen Aufgaben?
In der nächsten Stunde werden wir unsere REchenhäuser gemeinsam kontrollieren und evtl. verbessern.
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