Auf der Klassenfahrt beim Reiten
Am ersten Tag bekommt man ein Pferd. Man muss zuerst die passende Trense aus der Sattelkammer holen, zur Weide gehen und das Pferd einfangen. Das Putzzeug wird aus dem Putzkasten geholt: Striegel, Kardätsche, Wurzelbürste und Hufkratzer. Damit putzt man das Pferd. Den Sattel holt man aus der Sattelkammer. Bevor man aufsitzt wird der Sattelgurt noch mal nachgegurtet. Wenn die Reitstunde fertig ist, muss man nachputzen und danach das Pferd zur Weide bringen. Zum Schluss muss man noch das Gebiss von der Trense abwaschen.
Salome

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Ich war auf Klassenfahrt!
Es ging auf den Reiterhof Schulz. Das Reiten hat mir Spaß gemacht. Mein Pferd hieß Maya, ich habe es mit Fabian zusammen geritten. Ich und Fabian sind Schritt und Trab geritten. Wir waren auch auf dem Spielplatz „Coole Kuhle“ der ist ziemlich cool. Es gibt auf dem Spielplatz eine Schaukel sowie eine Wippe und wie der Name schon sagt, es ist eine Kuhle aus der früher Sand geholt wurde. An den Hängen wachsen Bäume und Sträucher. Da kann man gut verstecken spielen.
Ruben

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Geschafft. Zum letzten Mal wecken. Zum letzten mal frühstücken. Einige Kinder sind noch etwas schlaftrunken, aber die Vorfreude darauf, bald wieder zu Hause zu sein ist den meisten deutlich anzumerken. Auch die Erwachsenen wirken nur suboptimal erholt. Etwas früher schlafen gegangen zu sein wäre im Rückblick nicht schlecht gewesen. Das sagen wir uns aber seit etwa 20 Jahren, wird aber auch in den nächsten zwanzig nicht klappen.
Kofferpacken geht bei den meisten relativ flott. Einige haben ihre Koffer während der gesamten Zeit nicht wirklich ausgepackt, andere haben bereits gestern Abend alles Wesentliche und Unwesentliche verstaut. Für einige wenige wird es aber noch mal knapp – vor allem das zur Verfügung stehende Volumen in den Gepäckstücken. Auch für alte Hasen, die eigentlich meinen, alles schon mal erlebt zu haben, gibt es immer noch Premieren, wenn etwa ganze Bettdecken und Kopfkissen aus den überfüllten Koffern gezogen werden müssen, obwohl eigentlich deren Bezüge eingepackt werden sollten.
Nachdem das Gepäck im Hof zwischengelagert ist, besteht für die Kinder eine letzte Chance, sich von ihren Reittieren der vergangenen Woche zu verabschieden. Letzte Futterrationen und Streicheleinheiten werden ausgeteilt. Das verkürzt die Wartezeit ungemein.
So, das war jetzt auch für die Freie Schule eine Art Premiere. Die erste (fast) Live Übertragung einer Klassenfahrt. Eventuell gibt’s im nächsten Jahr eine Fortsetzung, schaun ma mal.
Fred
Bestellt und noch nicht abgeholt. |

Das war’s. Zurück in Braunschweig. |
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Am vierten und damit letzten kompletten Tag haben wir endlich unser Wunschwetter. Trocken, warm, nicht zu heiß. Die erste Gruppe hat gerade ihren abschließenden Ausritt beendet und die Pferde sind zurück auf der Weide. Am Nachmittag sind die anderen dran – das war’s dann mit dem Pferdeprogramm, was die meisten bedauern. Es setzt schon so etwas wie Trennungsschmerz ein. Salome möchte ihr Pferd am liebsten mit nach Hause nehmen, hat sie zumindest gerade gesagt.
Leider hat es heute Laura erwischt, sie liegt krank im Bett – Halsschmerzen, Erkältung, Fieber. Schade, dass sie deshalb wahrscheinlich nicht am Ausritt teilnehmen kann. Die anderen aus ihrem Zimmer haben sie heute Morgen mit Frühstück am Bett versorgt, aber das war sicher nur ein kleiner Trost. Wir wünschen ihr jedenfalls gute Besserung. Vielleicht geht’s ja nachher schon besser. [Nachtrag: Laura kann zwar am Ausritt teilnehmen, wird am Abend aber vorsorglich von Dirk nach Hause geholt.] Heute Abend steht nur noch Grillen auf dem Programm.
Einmal werden wir dann noch wach und dann sind wir schon wieder zurück in Braunschweig. Man weiß ja vorher nie wie sich die Stimmung entwickelt, diesmal zumindest hielten sich die Heimwehattacken in angenehmen Grenzen. Bei dem einen oder der anderen ist schon mal ein Tränchen geflossen, die sind inzwischen aber alle wieder verdunstet. Insbesondere die Einer haben sich tapfer gehalten und wir sind zuversichtlich, dass sich das auch am letzten Abend nicht mehr ändert.
Fred
Hier sitzt Lucia. Weil wir hier im Stall sind, ärgern uns ganz viele Fliegen. Die müssen wir immer wegscheuchen. Und vorhin hat Annika Seifenblasen gepustet und eine davon ist bis in den Stall zu Lucia geflogen.
Gleich grillen wir und außerdem hat Lucia auch keine Zeit mehr. Sie muss jetzt wieder Fliegen jagen.
Lucia+ Annika
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Yannic hat heute erst Zeit gefunden seinen Bericht fortzusetzen. Er hat sich jetzt doch für eine Kurzzusammenfassung der Klassenfahrt entschieden:
Montag:
Angekommen. Wir wurden in unsere Zimmer verteilt. Reiten. Wir sind draußen geritten: Einer reitet, der Andere führt. Dann andersrum.
Dienstag:
Reiten. Gleiches Prinzip, nur drinnen und im Trab.
Mittwoch:
Reiten. Draußen mit Hindernissen.
Donnerstag:
Reiten. Wir ritten draußen aus.
Yannic
Ausritt in die Umgebung. |

Grillen am Abend. |
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Die erste Hälfte ist geschafft. Die erste Hälfte des Tages haben wir bei leichtem Nieselregen verbracht, ab und zu gab es auch mal einen kräftigen Schauer – war aber auszuhalten. Die Reitaktivitäten spielten sich trotzdem draußen ab. Dabei mussten die Kinder unter anderem einen Geschicklichkeitsparcours überwinden. Am frühen Nachmittag setzte sich zunehmend Hochdruckeinfluss durch, der Regen hörte auf, immer häufiger kam die Sonne durch und inzwischen hat sich das Wetter der allgemeinen Stimmung angepasst: heiter. Die Temperaturen erreichen langsam wieder T-Shirt-Niveau.
Immer mehr Kinder reiten bereits allein (ohne geführt zu werden). Besonders erfreulich: Auch Noah hat sich nach anfänglichem Zögern aufs Pferd gesetzt und ebenso wie Luca ist er sogar Trab geritten (Obwohl beide ursprünglich nicht wollten). Luca hinterher: “Hat sogar Spaß gemacht.
Unfall des Tages: Fabian ist vom Pferd getreten worden, also irgendwie stand das Perd auf seinem Fuß. Außer einer kleinen Abschürfung ist aber nicht passiert.
Grüße auch von Hedwig, Astha, Carla, Lea und Annika.
Fred

Heute geht’s schon über Hindernisse … |

… und fast freihändig. |
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Zweiter Tag – auch schon fast wieder vorüber. Das Wetter ist nicht optimal, aber verglichen mit unserer Klassenfahrt vor zwei Jahren in den Harz fast subtropisch. Unsere Reiteinheiten sind für heute absolviert und die meisten Kinder sind bereits im Trab geritten(sagt man so?). Der Nachmittag war dann reserviert für andere Aktivitäten. 12 Kinder waren auf der Fußballwiese, einige waren in der Erlebnisgärtnerei und Astha hat mit einigen Kindern Kuscheltierpferde gebastelt. Neben mir steht gerade Ruben. Ihm hat bisher das Reiten am besten gefallen. Die Klassenfahrt hat ihm aber auch sonst gut gefallen. Er grüßt ganz lieb Mama und Papa.
Pascal kommt auch gerade rein. Auch ihm hat das Reiten und das Schnitzen am besten gefallen. Die Betten sind voll gemütlich, so dass er sehr gut geschlafen hat. Auch er grüßt natürlich Mami und Papi.
Fred
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Achtung, Achtung!
Ein Live- Bericht, direkt von der Tribüne der Reithalle. Die Kommentatorin hat einen echten Logenplatz ergattert, um hier ihre Eindrücke zu schildern. Und da kommt grad Pascal auf einem riiieesigen Pferd vorbeigeritten. Diese Souveränität, mit der er das Tier lenkt. Man merkt, hier sind echt Profis am Werk. Jetzt kommt Jule angetrabt. Liebe Familien, das ist nichts für schwache Gemüter. Da! Chiara auf einem Pony, dass sich heute als Dalmatiner verkleidet hat! Man sollte meinen, wir sind in einer Zirkusmanege. Jeweils ein Kind auf einem Pferd und ein Kind daneben. So reiten sie im Kreis.
Wie stolz ihr sein könnt, sie machen es wirklich toll!
Annika
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Liebe Eltern,
wir sind gut angekommen! Hier auf dem Reiterhof ist es toll und das Wetter macht eigentlich auch gut mit.Alle haben hier viel Spaß,ach ja das essen geht auch .Nils und Rodels Pony hat schon ausgetreten aber niemand hat sich wehgetan.Susans Pferd ist rückwärts gegangen als sie es angetrieben hat, dass hat lustig ausgesehen!
Muriel
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montag
wir sind draußen und reiten ein pferd (Yannic schreibt später weiter, weil jetzt gerade seine Reitstunde beginnt).

Unsere Unterkunft |

Blog-Redakteur Yannic |
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4. Mai
 Unsere Ankunft auf dem Reiterhof. |
 Erste Annäherungen. |
Erster Versuch mit dem Klassenfahrt-Blog. Zum Glück ist Bergen a. d. Dumme ans Netz angeschlossen – sogar mit DSL. Nur das Hochladen von Bildern gestaltet sich schwierig, wird möglicherweise nichts werden. Dann müsst ihr euch bis zu den nächsten Elternabenden gedulden.
Für besorgte Eltern die wichtigste Nachricht vorweg: Ja, wir sind gut angekommen, nach noch nicht mal 2 Stunden Fahrt. Die ersten Reiteinheiten sind absolviert, ohne dass es ernste Verletzungen gegeben hat. Nur Anneke ist beim Hufe reinigen leicht vom Pferd getreten worden – aber nur leicht. Das Erschreckenste für sie war offenbar der Schreck.
Das Mittagessen war lecker und gleich gibt’s Abendessen. Yannik hat bereits angedroht nicht daran teilnehmen zu wollen, weil er zu müde sei.
Soweit die ersten Eindrücke. Wahrscheinlich wird es eine oder mehrere Fortsetzungen dieses Blogs geben.
Fred
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Wenn die technischen Voraussetzungen es erlauben, werden hier ab Montag (hoffentlich) die tagesaktuellen Neuigkeiten von unserer Klassenfahrt zum Reiterhof in Bergen/Dumme nachzulesen sein. Ich drücke uns die Daumen.
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