Nachtrag zur Exkursion
21. September 2009 von gruenschnabel
Etwas verspätet meine Zusammenfassung:
Die Fahrt mit der Märkischen Regiobahn und der S-Bahn verlief reibungslos. Das hatte mir die größten Ängste beschert.
Im Museum hatten wir genügend Zeit, um individuell durch die Räume zu stöbern. Die Eingangs-Etage war am spannendsten für die Kinder. Da gab es kaum was zum puren Ansehen, sondern vieles zum Ausprobieren. Einzelne Jungen haben sich aber auch die Schatzkammer im Untergeschoss und die Sammlungen im mittleren Geschoss angesehen. Ich fand sie im Gespräch mit einer sehr freundliche Angestellten, als es Zeit für unsere Internet-Pfadfinder-Aktion wurde.
Unsere Internet-Rallye fand dann pünktlich im obersten Stockwerk statt. Die Kinder konnten, da es eine kleine Gruppe war, einzeln an den Arbeitsplätzen sitzen und ausprobieren, wie gut sie sich tatsächlich in den Weiten des Internets zurechtfinden. Es wurden ihnen nützliche Hinweise zum Suchen und Finden mit und ohne Suchmaschine gegeben.
Diejenigen, die gut aufgepasst haben und natürlich auch Kinder, die gute Voraussetzungen aus unserem PC-Kurs bzw. aus häuslichem Lernen oder außerschulischen Kursen mitbrachten, waren klar im Vorteil.
Nachdem die Suchtipps gezeigt und ausprobiert waren, gab es eine Liste mit Suchaufträgen, die zu spannenden Ergebnissen führten. Und das in zweierlei Hinsicht spannend: Wer fand die Antworten tatsächlich? (ohne weitere Hilfen) Interessant waren dann auch die Antworten auf die Fragen – jedenfalls auf einige.
Der Abschluss wurde mit einem kleinen Spiel gemacht. Zwei Gruppen spielten gegeneinander. Sie sollten Links zu vorgegebenen Wörtern finden. Den Siegerpunkt gab es immer für die Mannschaft, die die wenigsten Treffer vorweisen konnte.
Dazu durfte zum vorgegebenen Wort noch ein weiteres Wort in die Suchzeile geschrieben werden.
Beispiel: vorgegebenes Wort: Telefon
Die Gruppe, die Telefon+Buch schreibt bekommt 31.900.000 Treffer … oder so. Die Gruppe, die Telefon+Ball schreibt, hat 2.200.000 Treffer. Würde eine Gruppe Telefon+Topf schreiben, hätte sie nur 229.00 Treffer und wäre somit Sieger.
Die Gruppe, die gewonnen hat, hatte jedoch grässlich viele Schreibfehler, was von der Spielleiterin leider nicht genügend berücksichtigt wurde. Spaß gab es aber für alle und ein nettes kleines Abschiedsgeschenk auch.
Ein verzichtbarer Teil unseres Ausfluges war folgender: Einer meiner Schüler hatte eine Wasserbombe in seiner Tasche mitgeschleppt und nichts besseres zu tun, als sie den Lichthof hinunter zu werfen. Kann ja sein, dass nichts passiert – oder?
Natürlich wurde er erwischt – geht ja gar nicht anders – und durfte vor versammelter Gruppe plus fremden Zuschauern den Lichthof hübsch sauber und trocken wischen. Muss ich nun Taschenkontrolle machen, wenn ich wieder mal mit einer Truppe ins Museum fahre?
Die Kinder meinten auf der Rückfahrt, dass ihnen der Ausflug gefallen hat und ich das ruhig mit einem anderen Kurs auch machen könne. Das werde ich dann wohl auch tun.