Industrialisierung & Soziale Frage
20. März 2009 von menschenstaerken
Dies ist die Seite rund um das Fach Gesellschaftslehre.
14 Reaktionen zu “Industrialisierung & Soziale Frage”
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Hier sind die Fragen zum Fimbegleitheft:
1. Wie kam es zum Krieg zwischen Österreich und Preußen?
2. Wer siegte in diesem “Bruderkrieg” und wie? Welche Positionen nahmen Bismarck und Wilhelm I. nach dem Sieg ein?
3. Was trat an die Stelle des Deutschen Bundes (Was bedeuten in diesem Kontext “großdeutsch” und “kleindeutsch”?)?
4. Wodurch wurde der deutsch-französische Krieg ausgelöst?
5.Beschreibe den Kriegsverlauf und die Folgen!
6. Wie entwickelt sich das “Zweite Reich” bis zu Bismarcks Abdankung?
Die Bearbeitung der Fragen passiert in der GL-Mappe: Gründlich, ausführlich – in ganzen Sätzen!
Die Zusatzaufgabe, die jetzt kommt, bearbeitet ihr bitte hier im Blog. Eure Kommentare werden von mir erst freigeschaltet, wenn alle die Aufgabe bearbeitet haben – das wird vermutlich Montagnachmittag (4.5.09) passieren!
Dann gehts zu den Schlachtfeldstätten,
um im Geiste mitzutreten,
mitzuschießen, mitzustechen,
sich für wochentags zu rächen,
um im Chor Worte zu röhren,
die beim Gottesdienst nur stören.
Schinkenspeckgesichter lachen
treuherzig, weil Knochen krachen
werden. Ich verstopf die Ohren
meiner Kinder. Traumverloren
hocken auf den Stadtparkbänken
Greise, die an Sedan denken.
Tada-da-da-dam …
http://www.lyricsdownload.com/franz-josef-degenhardt-deutscher-sonntag-lyrics.html
Das ist eine Liedstrophe vom “Deutschen Sonntag” (s. Quelle!) Ich will von euch wissen, warum die Greise auf den Stadtparkbänken “an Sedan denken” ? Die Frage kann man in ein, zwei Sätzen beantworten!
Ich hab mal “Sedan” gegoogelt, weil ich sonst mit der Frage nicht wirklich viel hätte anfangen können, und bei der Wikipedia stand was davon, dass in Sedan (ein Ort an der französisch-belgischen Grenze) während des deutsch-französischen Krieges Napoleon III. am 2. Sept. 1870 gefangengenommen wurde und ins Schloss Wilhelmshöhe gebracht wurde. Bis 1918 sei dieses Ereignis als Sedanstag in Deutschland gefeiert worden.
Ich weiß jetzt nicht wann das Gedicht geschrieben worden ist, aber ich vermute mal, dass es irgendwann um 1918 war und dass die alten Greise vielleicht an diesem Feiertag/ Sedanstag (möglicherweise einem Sonntag) an das Geschehen in der “Schlacht von Sedan” dachten… was anderes würde mir jetzt so spontan nicht einfallen
Die Greise(meist ältere, männliche Personen) denken an die Schlacht von Sedan( franz. Stadt) zurück. Damals, im Deutsch-Französischen Krieg, nahmen die deutschen Soldaten die französischen Angreifer und ihren Kaiser Napoléon III. gefangen. Man feierte diesen Tag noch bis 1918.
Die Greise denken wahrscheinlich an diesen schönen Tag zurück, an dem sie gegen Frankreich gewonnen hatten! Da in dieser Strophe auch von “rächen”, “mitzuschießen”, “mitzustechen”, etc., die Rede ist.
Da mein Kristin und Linda schon von Sedan und einem Teil seiner Geschichte erzählt und geschrieben haben, tu ich das nicht.
Ich bin, wie Kristin der Meinung, dass die Greise, die auf einer Parkbank sitzen, an die „gute alte Zeit“ zurück denken, als Deutschland 1870 mit dem Sieg über diese Stadt die Vorentscheidung des Krieges gegen Frankreich gewonnen hatte.
Der französische Kaiser Napoléon III. wurde während dem Deutsch-Französischen Krieg bei Sedan mit 100.000 Soldaten gefangen genommen und in das Schloss Wilhelmshöhe gebracht.
Dieses Ereignis wurde in Deutschland bis 1918 als Sedanstag gefeiert.
Die Greise denken wahrscheinlich an Sedan, weil dort Napoleon der 3. im Jahre 1870 gefangen genommen wurde.
Im Deutsch- Französischen Krieg ,in der Schlacht von Sedan, wurde Napoleon III. 1870 gefangen genommen und nach Kassel ins Schloss Wilhelmshöhe gebracht. Dieser Tag wurde in Deutschland bis 1918 als Sedanstag gefeiert.
Sedan ist eine Stadt in Frankreich. Ich denke, die Greise erinnern sich an Sedan, da am 2. September 1870 Napoleon III. mit 100.000 Soldaten genau dort gefangen genommen und in das Schloss Wilhelmshöhe in Kassel gebracht wurde. Bis 1918 wurde in Deutschland dieses Ereignis als „Sedanstag“ gefeiert.
Die Greise denken an “Sedan”, da in dieser Schlacht 1870 die französischen Truppen kapituliert haben und Napoléon III zusammen mit 100.000 Soldaten gefangen genommen wurde und nach Kassel gebracht wurde. Lange wurde an diesem Tag noch gefeiert, doch seit 1918 gibt es diesen Feiertag nicht mehr. Vergessen haben die Greise dieses „Ereignis“ allerdings nicht, da Deutschland vorher schon Niederlagen hatte, ist dieser Sieg für sie etwas „besonderes“ und sie schwelgen in Erinnerungen.
Diese Strophe wirkt so, als ob diese Menschen im Krieg kurz vor dem Krieg wären. Also sitzen viele auf den Stadtparkbänken und denken über die Schlacht vom 01. September 1870 im deutsch-französichen Krieg nach und hoffen vielleicht, dass es friedlicher zugeht oder wenigstens nicht so viele Menschen dabei sterben.
Aber vielleicht denken die Greise ja auch mit Freuden zurück, dass sie die Franzosen durch eine Kapitulation bezwungen hatten. Vielleicht war es aber auch genau die Zeit, als Napoleon III gefangen genommen wurde und die Greise wissen, dass die Franzosen keine Chance mehr haben und diese Freuen sich schon auf das baldige Kriegsende.
In Sedan wurde 1870 im Deutsch-Französischen Krieg der Französische Kaiser Napoleon III. mit 100.000 Mann gefangen genommen.
Vielleicht sind ihre Kinder dort umgekommen, oder sie die “alten Erinnerungen” nicht los werden (sie haben selber mit gekämpft). Dort wurde ihr Kasier festgenommen.
Da steht “Traumverloren hocken auf den Stadtparkbänken Greise, die an Sedan denken.” Vielleicht soll das “Traumverloren”, bedeuten das die Greise gerne mitgegangen wären, weil sie damals in Sedan mit dabei waren und wieder für ihr Land in den Krieg ziehen wollen.
Die Greise erinnern sich wahrscheinlich an “Sedan” zurück, da Deutschland Frankreich 1870 dort schlug und Napoleon III. gefangen genommen und nach Kassel gebracht wurde. Bis 1918 galt dieser Tag als Feiertag. Trotzdem ist es ja nicht auszuschließen, dass sich die alten Greisen in dem Lied, an diesen Sieg zurückerinnern.